Chronik

01.03.2014 Neuer Abrollbehälter für die Feuerwehr Rödelheim

Seit dem 01.03.2014 hat die Freiwillige Feuerwehr Rödelheim die Betreuung des
Abrollbehälters - Schlauch von der Berufsfeuerwehr übernommen. Der Abrollbehälter - Schlauch
kommt immer dann zum Einsatz wenn eine Löschwasserversorung über eine längere
Wegstrecke gelegt werden muss.
Dazu enthält der Abrollbehälter - Schlauch unter
anderem umfangreiches Schlauchmaterial, welches während der Fahrt ausgelegt werden
kann,  sowie vier PortableFirePumpNormalPressure (PFPN) 10/1000 (Tragkraftspritze 8/8)
als Entnahme- bzw. Verstärkerpumpen.

 

 

 

 


22.02.2014 Neue Homepage online

Seit dem 22.02.2014 besitzt die Freiwillige Feuerwehr Rödeheim einen neuen Internetauftritt. Die alte Homepage war nun vor mehr als 10 Jahren ins
Netz gegangen und wurde durch eine neue Homepage auf aktueller technischer Basis abgelöst. Zusammen mit unserem WebTeam und Dank der
vereinfachten Handhabung durch ein benutzerfreundliches Content - Management - System wird auch in Zukunft eine aktive Weiterentwicklung stattfinden.
Dazu trifft sich das WebTeam der Feuerwehr Rödelheim ab jetzt regelmäßig um neue Ideen für die Homepage zu entwerfen.


26.10.2013 30 Jahre Jugendfeuerwehr Rödelheim

Am 26. Oktober 2013 feierte die Freiwillige Feuerwehr Rödelheim das 30-jährige Bestehen ihrer Jugendfeuerwehr. Viele Vertreter aus Politik
, dem Stadtteil und von anderen Feuerwehren in Frankfurt waren gekommen, um der Jugendfeuerwehr zu gratulieren. Ein ausführlicher
Bericht befindet sich auf der Homepage der Feuerwehr Frankfurt.


29.10.2009 Sieger des 1. Hessischen Feuerwehr Preises

Am 29.10.2009 wurde uns im Frankfurter Europaviertel  der 1. Hessische Feuerwehrpreis verliehen.
Die Sparda-Bank - Hessen e.G. und der Landesfeuerwehrverband Hessen haben diesen Preis ins Leben gerufen
um die Arbeit der ehrenamtlichen Brandschützer zu würdigen und zu unterstützen.

Wir freuen uns, daß unsere Zusammenarbeit mit der örtlichen Michael-Ende-Schule die achtköpfige Jury überzeugen
konnte. Hierbei handelt es sich um den "Wahlpflichtunterricht Feuerwehr" und einen entsprechenden Kooperationsvertrag
mit der Schule. 


 06.03.2008 - 1. Rödelheimer MINI-Feuerwehr gegründet

In der Mitgliederversammlung am 06.03.2008 wurde einstimmig die Gründung einer Minifeuerwehr beschlossen
und die entsprechenden satzungsmäßigen Voraussetzungen dafür geschaffen. Der Vorbereitungsprozeß zog sich
über ein gutes Jahr und zum Zeitpunkt der Gründung gab es bereits 19 Voranmeldungen - ohne richtig in
die Werbung eingestiegen zu sein.

Lothar Heilmann, der maßgeblich die Gründung vorangetrieben hat, wurde ebenfalls einstimmig zum
1. Minifeuerwehrwart unserer Feuerwehr gewählt. Somit können nun ab sofort Kinder im Alter von 4- 10 Jahren
Ihre Feuerwehrkarriere in der 10. Minifeuerwehr der Stadt Frankfurt beginnen.


18.01.2005 - 1. Rödelheimer Feuerwehrtanzgruppe gegründet

Am 18. Januar 2005, gründeten wir unsere erste Tanzgruppe, die  "Rödelheimer Feuerteufel".
Neun Mädels im Alter von 23 bis 32 Jahren fanden sich zusammen Ihre Vision einer eigenen
Showtanzgruppe Wirklichkeit werden zu lassen.

Durch enge Verbindungen zur Feuerwehr Rödelheim, entschlossen die Mädels sich unserem
Verein anzuschließen. Am 12. April wurden Sie in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit
vorgestellt.   [...mehr Infos]

 

 

 

 


05. Juni 2004 - Neues Feuerwehrfahrzeug für Rödelheim

Am 1. April 2004 konnten wir auf dem Brand- Katastrophenschutz und Rettungszentrum ein
neues Fahrzeug in Empfang nehmen. Die offizielle Übergabe aller 14 neuen Löschfahrzeuge
dieses Typs fand am  05. Juni 2004 auf dem Frankfurter Messegelände durch den
Dezernenten Nikolaus Burggraf statt.

Das Fahrzeug löst das in die Jahre gekommene Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) ab, welches
seit 1982 seinen Dienst für die Rödelheimer Bürger geleistet hat und nun bis zu seiner
endgültigen Ausmusterung der Frankfurter Feuerwehr weiterhin als Reservefahrzeug zur
Verfügung steht. nähere Informationen auf unserer Fahrzeugseite


Abgabe des 2. Löschgruppenfahrzeuges LF 16 - TS

Im Zuge der Umstrukturierung des Katastrophenschutzes musste die Stadt Frankfurt 7 Fahrzeuge des Typs:
LF 16-TS an andere Kreise bzw. Regierungspräsidien abgeben. Unter anderem auch eines unserer beiden LF's
, welches in den Odenwaldkreis gegangen ist. - Die Übergabe der Fahrzeuge erfolgte am 07. Dezember 2002 auf
der Feuer- & Rettungsswache1.


Der Neubau der schwarz-weiß Trennung

Im Frühjahr 2000 wurde in einem Teil der Fahrzeughalle ein neuer Umkleidebereich erbaut. Dieser war nötig geworden um
die Einsatzkräfte vor den Abgasen der startenden Kraftfahrzeuge aber auch vor der Kälte zu schützen. Um die Kosten für
diesen Umbau so gering wie möglich zu halten wurden fast alle Arbeiten in Eigenleistung erbracht. Mehr Infos zum Umbau finden
Sie hier.


Freundschaft & Zusammenarbeit mit dem THW
 
Des weiteren wurde am 12. September 1987 aus Einheiten des THW - Frankfurt am Main und der Rödelheimer Wehr
ein Gewässerschutzzug gegründet. Diese Einheit wird von den Kameraden nicht als reine Arbeitsgemeinschaft angesehen,
sondern hat sich in den Jahren zu richtiger Kameradschaft, die auch außerhalb der Dienstzeiten gepflegt wird, entwickelt.


Partnerwehr in Niedersachsen

Die zweitälteste Feuerwehr im Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main baute in den 70ger Jahren eine freundschaftliche
Beziehung zu einer Feuerwehr in Niedersachsen auf.Wappen des Ortes der Partnerwehr So ergab es sich, dass
am 14.06.1985 ein Partnerschaftsvertrag zwischen der  Freiwilligen Feuerwehr Niendorf II  (Landkreis Uelzen in NS)
und der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt am Main - Rödelheim unterzeichnet wurde. Speziell 1995 zum 60jährigen Bestehen
der FF- Niendorf / Halligdorf , aus welchem Anlass unsere Jugendfeuerwehr und eine Delegation der Wehr, eine Woche
lang ihr jährliches Zeltlager nach Niedersachsen legte, wurden auch von jüngeren Generationen persönliche Kontakte
geknüpft. Bei mehrmaligen gegenseitigen Besuchen im Jahr verlebt man immer schöne Stunden und pflegt die Partnerschaft,
welche aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken wäre.


Endlich wieder ein Feuerwehrhaus &  Gründung der Jugendfeuerwehr

Am 16. Juni 1982 um 14.30 Uhr wurde das neue Feuerwehrhaus in der Assenheimerstaße 24 von Herrn Stadtrat
Peter Rhein, Dezernent für Brandschutz in Frankfurt, und dem Baudezernenten Herrn Küppers, unserem damaligen
Wehrführer, Kamerad Dieter Wolfarth, übergeben. Damit hatte es 38 Jahre gedauert von der Zerstörung im Krieg,
über provisorische Unterkünfte bis zur Einweihung des neuen Feuerwehrhauses.

Anklicken, um zur Heckansicht des TLF zu gelangen!Mit dem neuen Feuerwehrhaus bekam die Wehr Ersatz für
das veraltete LF 16. Sie erhielt ein modernes Tanklöschfahrzeug (TLF 16 / 25) auf Iveco/Magierus mit Rosenbauer
Aufbau und Gruppenkabine.

Außerdem wurde anlässlich der Einweihungsfeier eine Jugendfeuerwehr gegründet. Später kamen noch nach und
nach 2 LF 16-TS und ein MTF (VW-Bus) zum Fahrzeugpark der Rödelheimer hinzu.

Der schwärzeste Tag in der Geschichte der Wehr war der 1. Januar 1984. Bei einem Einsatz in der Die Fahrzeuge
Sylvesternacht wurde auf der A66 in Höhe der Abfahrt Praunheim unser Kamerad, der 19jährige Olaf Battel (gestorben 1984),
von einem PKW erfasst und tödlich verletzt. Aus diesem Grund hatte die Wehr beschlossen, keine Feierlichkeiten zum
125jährigen Bestehen der Feuerwehr abzuhalten.


Das Unterkunftsproblem

Am 22. März 1944 wurde das Gerätehaus in Alt-Rödelheim, auf dem Gelände der heutigen Firma Leiss, zerstört. Unser
ehemaliges Mitglied Franz Röll, der damalige Gerätewart, der im ersten Stock wohnte, wurde ausgebombt. Unsere
damalige Vereinsfahne verbrannte. Die noch intakten Geräte wurden in der Burgfriedenstraße untergestellt. Als dieses

Gebäude 1946 umgebaut wurde, mussten wir alle Geräte an die Stadt Frankfurt am Main zurückgeben.

Dann kamen die Jahre, in denen die Wehr immer wieder in bezug auf ein neues Feuerwehrhaus vertröstet wurde.
Der damalige Wehrführer Andreas Bender wurde Kreisbrandinspektor und Leiteruebung Vorsitzender des
Kreisfeuerwehrverbandes Frankfurt M.. Der Kamerad Wilhelm Lins (gestorben 1994) wurde Wehrführer und später ein
treues und langjähriges Ehrenmitglied.

In der Fuchstanzstraße, wo heute die Turnhalle der Arndtschule steht, wurde neben dem damaligen Steigturm von den
Kameraden, in Hinblick auf ein neues Gerätehaus, in 650 Freizeitstunden 200 cbm Erde ausgehoben. Aber auch diese
Arbeit war vergebens.

So wurde am 7. November 1959 im Gasthaus "Deutscher Hof" in der Radilostraße das 100jährige Bestehen im kleinsten
Kreise ohne Gerätehaus und ohne Fahrzeuge gefeiert. Sicherlich auch durch die unklare Situation mit dem Gerätehaus

und dadurch, daß keine Fahrzeuge mehr vorhanden waren, erlangte man Ende 1965 einen Tiefpunkt bei dem die Wehr
 nur noch 5 Kameraden zählte. Zum Glück stießen im Frühjahr des folgenden Jahres 4 junge tatkräftige Mitglieder zu
 dem "harten Kern" dazu.

Das TLF 8  Im Herbst 1966 bauten die Kameraden im damaligen Hofgut Kuhlmann in der Assenheimer Straße 15 eine
Garage und einen Aufenthaltsraum aus. Von der Stadt wurde ein Fahrzeug vom Typ TLF 8 auf Mercedes-Benz Unimog
zur Verfügung gestellt.

Diese Unterkunft wurde 1969 verlassen und in die damalige Scheune in der Assenheimer Straße 24 gezogen, nachdem
man dort eine Fahrzeughalle eingerichtet hatte. In der dortigen Unterkunft erweiterte sich der Fahrzeugpark um ein
Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 16 auf einem Mercedes-Benz-Fahrgestell

 

 

 

 

 


Auszug aus dem Rapportbuch über die erste Alarmierung der FF- Rödelheim
 
16. Dezember 1860. Gestern Abend um 6.00 Uhr wurde das Korps zum ersten Male zum Feuer alarmiert. Es
brannte in der Nähe von Oberursel, in Stedten und war das Feuer schon um 5.00 Uhr dahier wahrgenommen
worden, allein von seitens der hiesigen Bürgermeisterei kam die Aufforderung an das Korps erst um 6.00 Uhr.
Auf die sofort von dem 2. Kommandanten befohlene Alarmierung war das ganze Korps in 12 Minuten am Rathaus
versammelt. Die Spritze wurde fertig gemacht, bespannt, fuhr aber 10 Minuten nach 7.00 Uhr erst aus dem Orte.
Der Wagen für die Mannschaft war weder bestellt, noch dachte man überhaupt von seitens der Bürgermeisterei daran
und so kames,daß die Mannschaft erst um 8.00 Uhr, also volle 2 Stunden nach der Alarmierung, aus dem Orte kam;
es fehlte an vollständiger Bespannung, indem nur 2 Pferde vorgespannt waren und ebenso an Beleuchtung. Die
Mannschaft stieg mehrmals ab und ging größtenteils zu Fuß. In Steinbach traf man die vorausgefahrene Spritze, man
machte Halt und da nach sichtbaren und sicheren Nachrichten das Feuer vollkommen gelöscht war, so begab man sich
wieder auf den Rückweg ohne an der Brandstätte gewesen zu sein. Schließlich verweigerte der Beigeordnete Haas noch
die Kostenrechnung für den Mannschaftswagen, entgegen der Verordnung vom 21.03.1857. Hierbei hat sich klar erwiesen,
daß die Mannschaft rasch versammelt, aber der alte Zopf noch immer im Gange ist.

Möge Rödelheim vor Unglück bewahrt bleiben, damit wir die Zauderei nicht schwer zu büßen haben, wenn
wir auch Nachbarschaftshilfe bedürfen.

Weiterhin war die Wehr am 15. August 1867 beim Brand des Frankfurter Domes an den Löscharbeiten
beteiligt. Nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges mussten die meisten der Wehrmitglieder zum Militär
einrücken. Die übrig gebliebenen bemühten sich, so gut es ging, den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten und
leisteten Hilfsdienste im Lazarett, welches damals im Rödelheimer Schloss eingerichtet war. Aus dem Jahr 1931
ist bekannt, dass die Wehr eine Drehleiter besaß, deren Auszug mit Kohlensäure betrieben wurde. Im zweiten
Weltkrieg nahmen die Rödelheimer, die, wie alle anderen auch, ein Teil der Feuerschutzpolizei geworden war,
an Luftschutzübungen teil. Nach den Bombenangriffen auf Frankfurt war die Wehr an 213 Einsätzen beteiligt.

Seit der Gründung sind knapp 140 Jahre vergangen und über einen der letzten Einsätze kann man im
Einsatzordner lesen:

Protokoll eines heutigen Einsatzes 30 Dez. `97

Um 02.14 Uhr wird die Wehr über Funkmeldeempfänger zu einem Gartenhüttenbrand in die Kleingartenanlage
Fuchstanz e.V. in die Reifenberger Straße 61 alarmiert. Um 02.20 Uhr rückt das TLF 16/25 mit einer Besatzung
von 1/6 zum rückwärtigen Bereich der Gartenanlage in den Holzweg aus und trifft dort um 02.24 Uhr ein. Die
Kameraden finden eine große, massiv gebaute Gartenhütte im Vollbrand vor. Der sofort mit zwei C - Rohren unter
Atemschutz eingeleitete Erstangriff wird durch das nachrückende LF 16-TS und Kräfte der Feuer- und Rettungswachen
7 und 4 unterstützt. Während der Brandbekämpfung werden zwei B - Leitungen'über lange Wegstrecken zur
Wasserversorgung aufgebaut und 22 Atemschutzgeräte eingesetzt. Der Einsatz zog sich noch bis in die Morgenstunden
hin, sodass die Fahrzeuge erst um 06.03 Uhr wieder in die Unterkunft einrückten. Dem schnellen und umfassenden Erstangriff
ist es zu verdanken, dass zwei direkt angrenzende Hütten vor dem Übergreifen der Flammen verschont blieben.

Nach diesem Exkurs in die heutige Zeit möchte ich nochmals auf einen Eintrag des Rapportbuches zurückkommen.

Da es damals nur sehr wenige Feuerlöschkorps in der Umgebung gab und sich nicht jede Gemarkung eines leisten konnte,
kam es zu folgender Niederschrift:

Weiterer Eintrag aus dem Rapportbuch
 

16 Februar 1862 Gestern Abend 10 Minuten vor 8 Uhr wurde die Mannschaft alarmiert, es brannte
in dem ca. 2 Stunden von hier
gelegenen nassauischen Dorfe Schwanheim. Auf empfangene Order
des Oberkommandanten fuhr die Mannschaft mit der Korpsspritze
dahin ab. Zu Fuß ging es bis
Griesheim. Dort setzte man mit der fliegenden Brücke über den Main und kam um 9 Uhr an der
Brandstätte an.
Wir kamen noch rechtzeitig genug, um unsere Tätigkeit entwickeln zu können und
fuhren, nachdem das Feuer gelöscht und keine Gefahr
mehr vorhanden war und wir erst eine kleine
Erfrischung zu uns genommen hatten, nach Rödelheim zurück.
Ankunft : 2 Uhr morgens


Nach diesem Einsatz erhielten wir folgendes Schreiben :

"Der Freiwilligen Feuerwehrmannschaft von Rödelheim wird bescheinigt, dass dieselbe heute
Abend bei dem dahier stattgehabten Brande sich äußerst tätig gezeigt hat, wofür ich meinen
herzlichen Dank ausspreche. Durch die angestrengte Tätigkeit wurde ein Balkenkeller, der
sich in der Scheune befand, vor weiterem Einsturz bewahrt und die darin befindliche Dickwurz
und Kartoffel gut erhalten.

Schwanheim, den 15. Februar 1862 , Der Herzogisch Nassauische Bürgermeister Leimer

Dankschreiben dieser Art hat die Feuerwehr seither noch viele erhalten, solche Schreiben geben uns die Gewissheit, dass es richtig ist sich
mitten in der Nacht aus dem Schlaf reißen zu lassen um ehrenamtlich anderen zu helfen.


Die Ausrüstung zum Zeitpunkt der Gründung

Das Feuerwehrkorps besaß damals eine kleine zweirädrige Spritze, zwei doppelte Hakenleitern und zwei Dachleitern.
Die Uniformierung bestand bei sämtlichen Kameraden aus Helm, blau und weiß gestreifter Jacke, Gürtel mit Ring und
Notseil sowie Englischleder-Hose. Der Oberkommandant trug einen weiß-roten Rossschweif auf dem Helm und ein
Faschinenmesser mit Quaste; Kontrolleur und Kassierer trugen weiße Rossschwänze und Faschinenmesser mit Säge
und Quaste. Die Steiger hatten am Gürtel kleine Äxte. Die Eintrittsgebühr betrug 60 Kreuzer und der Beitrag wöchentlich
3 Kreuzer.


Anlaß der Gründung und Gründung selbst

Im August des Jahres 1859 wurde der in Rödelheim ansässige Turnverein durch
eine behördliche Verordnung gezwungen,
sich aufzulösen. Die Turner hatten die
Idee,turnerische Übungen durch solche an Feuerwehrgeräten zu ersetzen und sich
aus diesem Grunde zu einer Freiwilligen Feuerwehr zusammenzuschließen.Man
wollte nicht nur den Mangel an sportlichen Übungen ausgleichen, sondern auch die
bestehende Pflichtfeuerwehr ersetzen, welche den Anforderungen, die an sie gestellt
wurden, nicht gerecht werden konnte. So trug auch der Gedanke, den Rödelheimer
Bürgern die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen, dazu bei, dass am
25. August 1859 in der durch die Herren L. Ph. Mayer, K. Ph. Kerber und Sam. Kraft
einberufenen konstituierenden Versammlung 16 Personen der
Freiwilligen Feuerwehr - Rödelheim beitraten.

Der Mitgliederbestand erhöhte sich im Laufe desselben Jahres auf 32 Kameraden.

Bild rechts: Gruppenphoto auf dem Hof der Körnerschule (1931)

 

 Einer für alle, alle für einen!
 Gott zur Ehr', dem nächsten zur Wehr.