Kartoffeln über Kartoffeln

am . Veröffentlicht in Minifeuerwehr

Die Minis bekamen im Frühjahr in der theoretischen Ausbildung Wissenswertes zum Umwelt- und Hochwasserschutz, Sicherung vor
Verschmutzung aus dem Themenblock
Feuer/ Erde/ Wasser/ Luft vermittelt. Dies war die Vorbereitung für eine Pflanzaktion von Saatkartoffeln.

Eigens dafür wurde von unserem Teamer Márton G. Hajós in dessen Garten ein stabiles Hochbeet gebaut und für die Anpflanzung vorbereitet.
Sowohl Gruppe A als
auch Gruppe B hatte dann ihren eigenen Pflanztag. Herrlich, so in der frischen Erde mit bloßen Händen zu wühlen.
Irritierend waren wohl mitunter Brennnesseln, Spinnen und K
äfer. Doch das gehört ja wohl auch alles in einen intakten Garten.

Nun ging die Zeit ins Land und Márton informierte über Facebook hin und wieder über den Fortschritt unserer Pflanzen. Wie sehr
haben wir uns über die ersten
grünen Blätter gefreut! Ausreichend Wasser gab es während der Zeit zuerst von Márton und dann, leider,
von
den dicken Augustwolken. Doch für unsere Kartoffeln war das wohl trotzdem nicht allzu schlecht. Denn am Erntetag Anfang September
war das Ergebnis doch
sehenswert!

Gelagert wurden die Knollen dann noch 1 bzw. 2 Wochen im Gerätehaus (übrigens kein optimales Raumklima für die Kartoffellagerung) um
dann in den folgenden Diensten
von den Minis der Gruppe A und Gruppe B verarbeitet zu werden.

Die Schritte: Kartoffeln waschen und die schlechten weg, Kartoffeln schälen – eine große Herausforderung für kleine 4jährige Kinderhände!,
Kartoffeln in die Maschine
zum reiben, Kürbis klein schneiden, ebenfalls in die Reibemaschine und nun alles ganz behutsam mit den Händen
vermengen. Renate hat weitere Zutaten wie Eier, Zwiebel,
Mehl und Gewürze dazugegeben.Jetzt weiß wohl jeder, was daraus werden soll.

Natürlich: KARTOFFELPUFFER!

Die Arbeit am Herd gestaltete sich nun doch am schwierigsten, denn das braten der leckeren Puffer dauerte und dauerte.
In der Zwischenzeit
wurde Quark mit Schnittlauch verfeinert für einen leckeren Dip. Dabei kam es zur ganz gerechten Aufteilung der
Schnittlauchhalme. Tatsächlich wurden die Halme
abgezählt und jedes Kind bekam die gleiche Menge. Was vor dem gemeinsamem Essen
noch geschah: 2x Hände waschen!, alles sauber
aufräumen,  gemeinsam Tisch decken, Wasserbecher füllen und gelegentlich umkippen....
und singen: "wir haben Hunger, Hunger, Hunger, haben Durst!" Dann kamen
endlich die Puffer auf die Teller. Und genauso schnell wie sie
drauf lagen waren sie
auch schon wieder weggefuttert. So ging es dann über 4-5 Pufferrunden. Gab es ein Kind, welches dann zuhause
noch Abendbrot wollte (ja doch, 2 Kinder mit
absoluter Pufferabneigung)?

- Christiane Wendt